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Zuckergruppe Bramsche Selbsthilfegruppe Diabetes Typ1
Warum Selbsthilfegruppe?
In der Selbsthilfe geht es zunächst einmal darum, sich seiner selbst
bewusst zu werden und festzustellen, was jeder einzelne bewältigen
und umsetzen kann. Das ist prinzipiell auch ohne Gruppe möglich,
in der Selbsthilfegruppe hingegen erlebt man, wie unterschiedlich
Menschen mit ihrem Diabetes umgehen und dass viele Probleme,
Empfindungen, Ängste und Erwartungen allen gemein sind. Schon
der Schritt in die Gruppe ist ein Zeichen, dass der/die Betroffene
sein/ihr Leben selbst in die Hand nehmen will. Der Austausch in der Gruppe kann wichtige Unterstützung dabei geben, den eigenen Weg
im Umgang mit der Krankheit zu finden. Beides setzt Offenheit und
Toleranz voraus, das wissen wir und hoffen Sie haben den Mut sich zu öffnen!
Dieses Selbstmanagement tagaus, tagein durchzuhalten ist nicht
einfach. Gerade in schwierigen Lebensphasen, in denen andere Themen im Vordergrund stehen, ist die Gefahr groß, das eigene Diabetes-Management zu vernachlässigen. So wundert es kaum, dass Studien
gezeigt haben, dass viele Patienten es ohne andauernde Unterstützung
nicht schaffen, ihren Diabetes gut einzustellen. Umso wichtiger ist es, sich
Verbündete zu suchen, Menschen, die in derselben Situation sind und die
vor denselben Problemen stehen. Solche Verbündeten finden sich zum
Beispiel in Selbsthilfegruppen.
Gemeinsam aktiv
Neben der gemeinsamen aktiven Bewältigung der Krankheit durch den Erfahrungsaustausch und Vorträge von Ärzten, können andere Aktivitäten
dazu beitragen, den usammenhalt in der Gruppe zu stärken. Gemeinsames
Erleben von Bewegung, Kochen oder sonstige Interessen und der
Spaß am aktiven Leben stärken die Gruppe und den Einzelnen. |